WVIW informiert über weitere Zeitabläufe

11.02.2016 Dielmissen. Viel Bewegung hinter den Kulissen, um Abrechnungen fertigzustellen, Terminpläne zu realisieren und auch eine verstehbare Musterrechnung zu erstellen. Beim Wasserverband Ithbörde/Weserbergland wird unter Hochdruck daran gearbeitet, alle notwendigen verwaltungstechnischen Schritte so abzuwickeln, dass sie transparent, übersichtlich und verstehbar werden. Um weiteren Irritationen vorzubeugen, möchte der Verband nun die Öffentlichkeit über die weiteren Abläufe genauer informieren.

Ursprünglich zugesagt hatte der WVIW, dass er an alle Bürgerinitiativen zeitnah, also möglichst noch im Januar, das Protokoll der letzten Verbandsversammlung von Mitte Dezember senden wolle. „Dabei sind wir allerdings davon ausgegangen“, wendet Bernd Kaussow, Geschäftsführer und Verbandsvorsteher des WVIW in Personalunion, ein, „dass die Versammlung noch im Januar tagt und dabei das Protokoll auch genehmigt“. Der dafür ursprünglich vorgesehene Termin im neuen Jahr habe dann aber aus verschiedenen Gründen verschoben werden müssen, eine Genehmigung und damit auch die Weiterleitung seien deshalb bisher nicht möglich gewesen. Dies werde unmittelbar nachgeholt, sobald das Protokoll von dem übrigens dann wieder öffentlich tagenden Gremium auch akzeptiert worden sei. „Wir haben leider versäumt, den Bürgerinitiativen den Terminausfall und die die damit zusammenhängende Verzögerung extra mitzuteilen“, sagt Kaussow dazu. Man sei einfach davon ausgegangen, dass das Fehlen einer öffentlichen Einladung zur nächsten Versammlung auch die Verschiebung von selbst erkläre. „Wir müssen die Abläufe künftig noch klarer machen, um Missverständnissen vorzubeugen“, ergänzt der WVIW-Geschäftsführer.

Solch ein Missverständnis liege darüber hinaus auch in Bezug auf die Abrechnungen und Rückerstattungen für die einzelnen Bereiche des WVIW vor. Das externe Rechenzentrum des Verbandes hatte sich Mitte Januar außerstande gesehen, die großen Datenmengen in so kurzer Zeit zu verarbeiten. Vonseiten der BI´s war daraufhin ein genauerer Ablaufplan für die Versendung von Rechnungen, Abschläge und Rückerstattungen gefordert worden. Den hat man beim WVIW zwar seit Ende Januar wie vorausgesagt bekommen, er musste allerdings intern noch mit den einzelnen Abteilungen für einen realistischen Ablauf abgestimmt werden. „Es nützt niemandem, wenn wir Termine rausgeben, die wir dann nicht einhalten können“, stellt Kaussow fest, „wir müssen einen realistischen Zeitrahmen abstecken können zwischen dem verwaltungstechnischen Aufwand im Rechenzentrum und der Aufarbeitung in den Fachabteilungen beim WVIW“. Immerhin habe man schon Mitte Januar auf Anfrage Wilhelm Weißenborns von der BI Polle den Wirtschaftsplan 2016 an alle Initiativen verschickt, mangelnde Transparenz lasse man sich nicht vorwerfen. „Wenn wir wirklich belastbare Informationen haben, geben wir die auch sofort raus“, unterstreicht der WVIW-Geschäftsführer.

Der jetzt feststehende Zeitplan sieht dementsprechend wie folgt aus: Die Gutschriften für 2013 und 14 für die Geschäftsbereiche Bodenwerder und Polle sowie auch deren Jahresverbrauchsabrechnungen für 2015 werden ebenso wie die Rechnungen für Eschershausen Anfang März versandt. Der Bereich Stadtoldendorf  erfordert mehr Zeit, weil die Gutschriften für das Jahr 2014 individuell pro Kunde berechnet und eingegeben werden müssen. „Damit beginnen wir vor Ostern, bis zum kompletten Abschluss wird sich das aber bis in den April hineinziehen“, erklärt Stefan Wurst, kaufmännischer Leiter des WVIW. Gute Nachrichten gibt es dagegen für den Bereich Boffzen, denn hier sind alle Abrechnungen schon erledigt.