Marcel Mai hat seinen Traumberuf beim WVIW gefunden

Ausbildung zum Wasserversorgungstechniker erfolgreich  abgeschlossen

Dielmissen. Marcel Mai hat es geschafft: Seit Juni darf sich der 19-Jährige aus Halle Fachkraft für Wasserversorgungstechnik nennen. Er hat seine Ausbildung beim Wasserverband Ithbörde/Weserbergland mit Erfolg abgeschlossen und ist vom Verband auch gleich in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen worden. Für Mai ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, denn schon während seiner Schulzeit war für ihn klar, dass er auf dem Gebiet des Trinkwasserschutzes tätig sein wollte.

Hauptaufgabe eines Wasserversorgungstechnikers ist die Sicherstellung von jederzeit einwandfreiem Trinkwasser. In dem zu den umwelttechnischen Berufszweigen zählenden Arbeitsfeld müssen Geräte und Maschinen zur Aufbereitung, -gewinnung und -verteilung gesteuert,  gemessen und gewartet werden, um jederzeit eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Eine anspruchsvolle, vielseitige Aufgabe, die Mai von Anfang an sehr viel Spaß gemacht hat.

Während eines Schulpraktikums hatte der 19-Jährige, der in seiner Freizeit mit Begeisterung im Budo Club Bodenwerder den Kampfsport Ju Jutsu betreibt und gern Schlagzeug spielt, Blut geleckt. „Ich habe während meiner Schulzeit in Hehlen bei der Installationsfirma Olaf Haupt ein dreiwöchiges Betriebspraktikum gemacht“, erinnert sich der ehemalige Realschüler. „Wir haben da unter anderem auch Wasserzähler ausgetauscht und viele andere Arbeiten ausgeführt, die mit der Wasserversorgung zu tun hatten“. Das habe ihm so viel Spaß gemacht, dass er unbedingt in dem Bereich habe weiterarbeiten wollen, erzählt Mai.

Mit seiner Begeisterung hat der junge Mann auch Ausbilder Frank Teiwes und WVIW-Geschäftsführer Henning Stegie überzeugt. „Die Ausbildung ist thematisch ziemlich umfassend und beinhaltet neben Instandhaltungs- und Anlagenüberprüfungsaufgaben auch die Wasserschutzanalyse. Da ist ein guter Ausbildungsabschluss durchaus keine Selbstverständlichkeit“, weiß Stegie. Eine elektrotechnische Unterweisung gehört dabei genauso mit zum Standard des Ausbildungsprogramms wie eine spezieller SPS-Lehrgang für den Umgang mit speicherprogrammierbaren Steuerungen.  Bei so vielen unterschiedlichen Herausforderungen ist es kein Wunder, dass Marcel Mai voll und ganz hinter seiner Berufswahl steht. „Das ist ein spannender Job“, sagt Mai, „man sieht einfach viel und es wird nie langweilig“.