WVIW ist bei der HOLBIT gefragt

Abwasser-Ausbilderin Franka Humm im Gespräch mit interessierten Schülern.
Die Trinkwasser-Bowle des WVIW erfreute sich bei den Jugendlichen großer Beliebtheit.
Wassermeister Frank Teiwes und Abwassermeister Sebastian Brandenburg

Holzminden. Eine Ausbildung beim WVIW? Für die Besucher der HOBIT eine durchaus interessante Alternative. Bei der inzwischen wohl größten Ausbildungsmesse im Weserbergland konnte auch der Wasserverband Ithbörde/Weserbergland erfolgreich für seine Ausbildungsberufe und ein aktives Engagement für die Umwelt werben.

Dichtes Gedränge nicht nur in den Gängen, sondern auch schon vor der Berufsbildenden Schule des Landkreises Holzminden in der Georg-von-Langen-Allee. Die Bildungsmesse HOLBIT ist alle zwei Jahre Anfang Oktober ein Renner. Da kann man in Berufsfelder hineinschnuppern, mal was ausprobieren oder sich entsprechendes Informationsmaterial für den künftigen Traumberuf herausfischen. „Wir platzen mittlerweile aus allen Nähten“, vermeldete der Leiter der Berufsbildenden Schulen Holzminden, Andreas Hölzchen, nicht ganz ohne Stolz. Die fünfte Ausgabe der HOLBIT, bei der Schüler nicht nur aus dem gesamten Kreis Holzminden, sondern auch aus dem Nachbarkreisen Northeim und Höxter sich über die im Weserbergland vorhandenen Ausbildungsberufe umfassend informieren konnten, ist für Unternehmen und Institutionen der Region inzwischen zu einer ganz wichtigen Veranstaltung geworden. Immerhin über 2.300 Schüler besuchten an den zwei Tagen die 90 Stände und 70 Workshops in der Schule.

Grund genug für den WVIW, auch diesmal wieder an der Holbit 2015 mit einem Infostand teilzunehmen, um Schülern und Lehrern die Ausbildungsberufe „Fachkraft für Wasserversorgungstechnik“, „Fachkraft für Abwassertechnik“ und „Industriekaufmann/-frau“ schmackhaft zu machen. Denn wenn es darum geht, was es bei Trinkwasserhochbehältern, Brunnen, Leitungsnetzen oder Kläranlagen eigentlich den ganzen Tag so zu tun gibt, ist bei den Jugendlichen nicht nur Erklärungsbedarf, sondern tatsächlich auch viel Interesse. Personalleiterin Bettina Giesemann holte sich die Unterstützung von Maren Engel, die sich im dritten Ausbildungsjahr als Industriekauffrau befindet und der Ausbilderin zur Fachkraft für Abwassertechnik, Franka Humm. Die beiden konnten ihre Berufsbilder nicht nur aus eigener Erfahrung ganz lebendig rüberbringen, sondern Nebenbei auch noch mal unterstreichen, dass ein eher technisch-naturwissenschaftlicher Job beim WVIW durchaus auch etwas für Frauen ist.