Abwasserrohrleitung in Lenne wird erneuert

WVIW bittet Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis

Lenne. Die Abwasserrohre sind schadhaft, es besteht Handlungsbedarf. Ab dem 21. August kann es deshalb in Lenne wegen der Sanierungsarbeiten für rund vier Wochen zu Beeinträchtigungen kommen. Die Maßnahme gehört als dritter Bauabschnitt zum verabschiedeten Sanierungsplan im Bereich der „Altsamtgemeinde Stadtoldendorf“.

Ab Montag soll die Abwasserleitung vom Ende der Grünen Allee entlang der Stadtoldendorfer Straße bis zur Einmündung Lennetalstraße, im Weiteren dann von dort durch die Lennetalstraße bis zum Schmutzwasserpumpwerk an der Lenne komplett erneuert werden. Ob die Bauabschnitte nacheinander oder gleichzeitig angegangen werden, entscheidet sich erst während der begonnenen Maßnahme. Die Sanierungsarbeiten waren notwendig geworden, weil die bestehende Leitung mittlerweile an vielen Stellen wegen Überalterung große Schäden aufweist und sowohl Fremdwasser von außen in die Rohre eindringt als auch umgekehrt Schmutzwasser ins Erdreich absickern könnte.

Die Bauarbeiten erfolgen im Wesentlichen aber in geschlossener Bauweise, das heißt, dass ein „Schlauchliner“ durch die vorhandene Verrohrung gezogen wird. Dabei wird ein flexibles Rohr in das vorhandene eingezogen und anschließend an den Hausanschlüssen mittels Roboter geöffnet, so dass die Abwässer aus den angeschlossenen Grundstücken wieder durch den Hauptkanal abfließen können.

„Wir müssen nur punktuell Straße oder Gehwege aufreißen, Private Grundstücke sind davon nicht betroffen“, betont Andreas Hübel vom Wasserverband Ithbörde/Weserbergland (WVIW). Durch die Baufahrzeuge kann es aber dennoch an den verschiedenen geöffneten Stellen zu Behinderungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer kommen. Der ausführende WVIW bittet dafür um Verständnis.